Ziel meiner Initiative ist es, mediale- und künstlerische Inhalte und Angebote für junge Sterbende und deren Freunde zu schaffen. Weiterhin möchte ich junge Sterbende emanzipieren, damit möglichst lange das selbstbestimmte Leben gelebt werden kann.
Glücklicherweise werden wir alle immer älter und bleiben bis ins hohe Alter fit. Die aktuellen Hospiz- und Betreuungsangebote sind für alte Menschen sehr hilfreich, aber für unsere Generation und für sehr junge Menschen sind sie bei weitem nicht attraktiv genug. Es fehlt an digitalen, sozialen und kulturellen Angeboten, die wir alle sicher nutzen wollen, wenn wir jemals ein Hospiz oder einen Betreuungsplatz brauchen.
Wir alle wünschen uns ein langes Leben. Aber die Veränderungen, die wir eines Tages als selbstverständlich ansehen wollen, müssen jetzt angegangen werden. Und diese Veränderungen müssen aus dem Inneren unserer Gesellschaft heraus wachsen. Sie müssen von Künstlern, Sportlern, Medienleuten, Designern, Köchen, Bankern, Verkäufern, von uns allen kommen.
Bisher wurden Hospizeinrichtungen vor allem von gemeinnützigen oder kirchlichen Vereinen betrieben. Das Angebot ist entsprechend gestaltet. Wir dürfen diese Organisationen nicht mit ihren Aufgaben und Sorgen allein lassen. Wir müssen sie unterstützen. Wir müssen zum Ausdruck bringen, wie wir sterben wollen! Was wollen wir dann zur Verfügung haben, wie können wir unser Leben noch so lange wie möglich bestimmen und gestalten?
Antworten auf diese Fragen zu finden und sie dann umzusetzen, ist meine Mission als Initiative. Unterstützt werde ich dabei von Freunden, Künstlern, Instagramern, Betroffenen und Angehörigen, die das Tabu zum Thema “Tod und Sterben” brechen und in die Mitte der Gesellschaft bringen wollen.

Viele Menschen haben Angst, sich ihrer eigenen Sterblichkeit zu stellen. Gerade wenn junge Menschen sterben, fragen wir uns unweigerlich, warum? Ich habe für mich die Antwort gefunden, dass diese Menschen keine Opfer, sondern Superhelden sind. Wieso? Das erfährst Du auf der “Superhelden fliegen vor”-Unterseite.

Ich freue mich auf die Arbeit in der Initiative und möchte dazu beitragen, das Thema Tod & Sterben mehr in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. DADA PENG

Meine Initiative wurde ins Leben gerufen, weil ich die Sicht auf junge Sterbende ändern möchte:

“Wenn bei einem jungen Menschen eine tödliche Krankheit diagnostiziert wird, empfindet man dies im ersten Moment als besonders tragisch. Aber wenn man den Tod nicht mehr als das Ende, sondern als Ziel sieht, kann man diese Perspektive vielleicht etwas ändern. Für mich ist das Leben ein 10-km-Marathon. Wir laufen alle denselben Weg, wir alle starten am Start und wir werden alle irgendwann das Ziel erreichen. Unterwegs treffen wir einige von ihnen, sie bleiben eine Weile an unserer Seite, überholen uns oder bleiben zurück. Wer zuerst ins Ziel kommt, wer in diesem Bild ziemlich früh stirbt, der ist für mich ein Superheld. Sie sind die Schnellsten, die coolsten, sie sind diejenigen, die die Getränke im Ziel kalt stellen und die nächsten beim Einlaufen anfeuern. Superhelden fliegen vor.” DADA PENG