Mit dem Tod konfrontiert: Dada Peng ist gerade einmal Mitte 20, als sein Vater mit 50 Jahren an Krebs verstirbt – während Dada als Moderator vom Tigerenten Club mit Günter Kastenfrosch vor der Kamera steht. Damals hat sich der Tod plötzlich in Dadas Leben gezwungen und ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil seines Alltags geworden. Unmittelbar nach dem Tod seines Vaters wird Dada in der Sterbebegleitung aktiv und arbeitet ehrenamtlich in Hospizen. Heute ist der Sänger, Moderator und Autor Ehrenpreisträger des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbands, dass Menschen gerade auch im Sterben auf individuelle Angebote treffen, die zu ihrem Lebensstil passen, liegt ihm am Herzen. Denn: Jeder Mensch bleibt der, der er war – auch im Tod. Und das gilt natürlich auch für junge Sterbende: Im vergangenen Jahr gründete Dada daher die Initiative “Superhelden fliegen vor”, die vor allem auf die Bedürfnissen von sterbenden Kindern und Jugendliche aufmerksam machen soll. Im Gespräch mit Wolfgang Heim erzählt Dada Peng, was die Auseinandersetzung mit dem Tod ihn gelehrt hat, wieso Sterben nicht nur traurig ist und wie er seinen letzten Tag am liebsten verbringen würde.