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Knockin´on Jimmy´s Door

Pressematerialien zu Dada Peng

Der Trailer zum Buch

Gesagt - Getan! Kooperation mit dem Hospiz im Park

Die Projekte seiner Initiative für junge Sterbende & ihre Freunde “Superhelden fliegen vor” und die Ideen aus “Knockin´on Jimmy´s Door” setzt Dada Peng gemeinsam mit dem “Hospiz im Park” in Hamburg-Bergedorf um. Hier könnt Ihr einen NDR-Bericht vom 16.01.22 des Magazins DAS! sehen, der u.a. die erste Begegnung zwischen den Initiatoren des Hospizes Marianne und Hans-Michael Kay und Dada Peng begleitet.

Dada über sein Buch

Herr Peng, eine Frage zu Corona:

Wie können Sie nur zu Zeiten von Corona ein Buch über das Thema Sterben schreiben? Haben die Leute nicht genug vom Tod?

Gerade jetzt! Unbedingt sogar. Ich beschäftige mich seit 22 Jahren mit dem Thema Tod und noch nie waren so viele Menschen offen dafür, dem Thema zu begegnen.

Wir haben alle Menschen verloren, die wir lieben und kennen. Wir durften Sterbende nicht besuchen, nicht umarmen, sie nicht begleiten.

Und es liegt ständig die Gefahr in der Luft, dass auch wir erkranken und unmittelbar sterben könnten. So als würden wir alle mit einer ganz schlechten Airline über dem Atlantik unterwegs sein.

Corona hat uns vor allem eins gezeigt: Dass wir auf den Tod nicht gut genug vorbereitet sind. Weder auf den Tod unserer Lieben, noch auf den eigenen. Es ist höchste Zeit, dass wir uns mit dem Tod anfreunden, ihn akzeptieren, unser eigenes Sterben gestalten und somit am Ende Corona nicht nur eine Zeit der Entbehrung ist, sondern eine Zeit aus der wir lebensbejahender und unserer eigenen Endlichkeit gegenüber bewusster hervorgehen.

Mein Buch ist eine Einladung, dies nun gemeinsam, freudig und mit einem Drink in der Hand zu tun. #gintonic

3 Fragen an Dada

Vom Schriftsteller Elias Canetti weiß man, dass er den Tod hasste und ihn abschaffen wollte. Wie würden Sie Ihr Verhältnis zum Tod beschreiben?

Wenn ich den Tod personalisieren müsste, dann wäre er für mich am ehesten ein guter Kamerad. Wir bewerten ihn nur meistens als schlecht und als einen Feind, weil wir ihn einfach nicht verstehen. Den Tod als jähes Ende, gibt es nicht. Zu sterben ist Transformation. Der Umgang mit dem Tod und die Begleitung von sterbenden Menschen kann uns helfen, ein glücklicheres und intensiveres Leben zu führen. Der Tod kann ein guter Freund sein. Er hat halt leider nur einen ziemlich schlechten PR-Berater.

Sie haben sich längere Zeit in der Hospiz-Bewegung engagiert. Wenn Sie über diese Zeit nachdenken, zu welchem Fazit kommen Sie?

Die letzte Lebensphase in einem Hospiz zu verbringen, ist und bleibt für mich ein ganz großes Glück. Es gibt wunderbare Häuser für Kinder und für alte Menschen. Allerdings fehlt es an modernen, digitalen und zeitgemäßen Angeboten für die junge Generation von heute. Darüber müssen wir reden. Mehr junge Menschen müssen Hospizarbeit mitgestalten und ihre Wünsche für ein gutes Sterben einbringen. Wir brauchen neue Visionen für ein Hospiz der Zukunft in einer globalen und digitalen Welt.

 Jeder von uns wird eines Tages sterben. Insofern ist Ihr Buch ein Buch für alle. An welche Leser haben Sie beim Schreiben aber ganz speziell gedacht?

Ich habe dabei an all jene Menschen gedacht, die individuell, selbstbestimmt, unabhängig und emanzipiert leben. Denn so wie wir leben, möchten wir auch sterben. Es sind die Leser der Generationen, die in Frieden und Freiheit groß geworden sind und die alle einen großen Luxus gemeinsam haben: Wir können unsere letzte Lebensphase aktiv gestalten. Allerdings müssen wir dafür Dinge planen, verändern und kommunizieren. Dieses Buch soll all jenen ein Wegweiser dabei sein.

Leseprobe aus "Knockin´on Jimmy´s Door" (Vorwort):

Mein Mitleid mit Sterbenden hält sich in Grenzen. Um ganz ehrlich zu sein: es ist nicht existent. Um Mitleid mit jemandem zu haben, muss ja zunächst der Umstand eintreffen, dass jemandem ein Leid passiert. Und entgegengesetzt zu dem, was Du wahrscheinlich bis jetzt aus allen Richtungen über den Tod gehört hast, sage ich Dir: Der Tod ist kein Leidensbringer, kein Sensenmann und auch kein schlimmes Schicksal. Er ist einfach das, was er ist. So wie ein Stuhl ist, was er ist, so wie ein Drink ist, was er ist, so wie ich der bin, der ich bin.

Seit 22 Jahren beschäftige ich mich täglich mit dem Thema Tod und Sterben und bin seit über 20 Jahren Unterstützer der Hospizbewegung. Was ich in all dieser Zeit gelernt habe, ist, dass fast alles, was wir über den Tod und die Zeit des Sterbens denken, Schwachsinn ist. Wir haben den Tod so tabuisiert, so als Arschloch gekennzeichnet, dass niemand wirklich Lust hat, über ihn zu sprechen oder sich mit ihm auseinanderzusetzen. Allein schon der Name „Tod“ ist nicht wirklich sexy. Jedes Mal, wenn ich auf einer Party, in der S-Bahn, in einem Meeting, wo auch immer, nur das Wort „Tod“ erwähne, ist die Stimmung dahin.

Deshalb werde ich hier in diesem Buch dem Tod einen neuen Namen geben. Er heißt ab jetzt Jimmy. Jimmy Gonzales Fernando Jeshua Mayer. Einfachheitshalber werde ich ihn nur Jimmy nennen. So wie Madonna oder Cher.

Bei Jimmy ist es genauso wie mit jeder anderen Beziehung, die Du in Deinem Leben hast, hattest, haben wirst. Du kannst für alle Deine Fehler Dein Gegenüber verantwortlich machen oder Du übernimmst selbst die Verantwortung und gestaltest die Beziehung aktiv. Das ist in einer Liebesbeziehung sogar wesentlich schwieriger als mit Jimmy, denn Jimmy ist ein komplett offenes Buch. Er ist schmerzhaft ehrlich, denn er hat es einfach nicht nötig zu lügen. Aus meiner Erfahrung heraus gesehen, ist das wesentlich mehr, als man von einer Liebesbeziehung erwarten kann.

Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen ist etwas, das Jimmy mir beigebracht hat und wofür ich ihm unendlich dankbar bin.

Wenn wir uns mit der eigenen Endlichkeit, mit dem eigenen Sterben befassen, bedeutet das auch, dass wir unser Leben neu bewerten. Und ich glaube, in den allermeisten Fällen wächst dann ein unabdingbares Verlangen, das eigene Leben so zu gestalten, wie es einem naturgemäß entspricht.

In viele Bereiche unseres Lebens werden wir hineingeboren. Wir werden auf eine gewisse Art und Weise erzogen und konditioniert. Uns wird gesagt: „Das ist gut und das ist böse, das macht man und das macht man nicht.“. Die große Herausforderung bei vielen von uns im Leben besteht aber nicht darin, diese Glaubensätze trotz aller inneren Widerstände zu leben, sondern an den Punkt zu kommen, an dem wir uns von allem, das wir intellektuell nicht nachvollziehen können, von allem, das uns nicht entspricht und das wir einfach nicht glauben können, zu befreien.

Trailer der zeitgleich erscheinenden Musik-CD

Zeitgleich mit Dada Pengs Buch erscheint die Musik-CD “Superhelden fliegen vor – 22 Lieder & Gedichte vom Glück gelebt zu haben”. Die CD ist die natürliche Ergänzung zum Buch, mit der man den angesprochenen Themen auch auf emotionaler Ebene begegnen kann. Die CD besteht aus Gedichten und Songs, die Dada Peng zumeist in Situationen geschrieben hat, als ihm Jimmy ganz nah war.

Interpretiert werden die Texte und Songs von namhaften Künstlern wie Ulrike Folkerts, Axel Prahl, Oliver Wnuk, Louis Held, Robert Seethaler, Bianca Nawrath, MARY u.v.m.

Das sagt Dada Peng über die CD:

Die CD und das Buch möchten die Themen Tod, Trauer und Sterben einem breiten und jungen Publikum zugänglich machen. Unter “jung” verstehe ich dabei eine Geisteshaltung und keine Alterszahl. An der CD haben die unterschiedlichsten Künstler aus allen Genres, Generationen und jeglicher Couleur mitgearbeitet. Denn der Tod, oder wie ich ihn nenne “Jimmy”, verbindet uns alle!

Wir alle sind Sterbende.

Die Zeit des Sterbens zu gestalten, das ist auch ein Ziel meiner Initiative “Superhelden fliegen vor”, die wir mit dem Verkauf der CD unterstützen. Alle Einnahmen aus dem Verkauf und alle Streamingeinnahmen gehen an die Superhelden.

Mehr Infos zu “Superhelden fliegen vor” unter www.superhelden-fliegen-vor.de

Downloads

Kontakt und Presseanfragen:

Ansprechpartnerin Presse & Veranstaltungen HERDER

Annette Klarmann Pressereferentin

Tel: +49 (0) 89-5403188 -24

E-Mail: Klarmann@herder.de

Ansprechpartnerin “Superhelden fliegen vor”

Angela Koch  Leitung Presse & Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: ak@superhelden-fliegen-vor.de

Superhelden fliegen vor

Dada Peng ist Initiator von “Superhelden fliegen vor”, einer Initiative, die vor allem die Bedürfnisse von jungen Sterbenden im Blick hat. Dazu gehören digitale Angebote für junge Palliativpatienten, eine neue Form der Sterbebegleitung für junge Familien, eine natürlichere Umgehensweise mit den Themen Tod und Sterben und das Einbeziehen der Mitte der Gesellschaft in die Diskussion um die Frage: “Wie wollen wir sterben?”.

"Superhelden fliegen vor" by TIL

Der Titelsong zu Dada Pengs Initiative “Superhelden fliegen vor – Initiative für junge Sterbende & ihre Freunde”, die sich insbesondere für die Belange junger Sterbender einsetzt und neue Wege in der Sterbebegleitung bereitet. Der Song wurde von Dada Peng geschrieben und von der Band TIL interpretiert.

Links:

Dada Pengs Initiative für junge Sterbende & ihre Freunde:

www.superhelden-fliegen-vor.de

SHFV on Facebook:

www.facebook.com/superheldenfliegenvor

SHFV on Instagram:

www.instagram.com/superhelden_fliegen_vor

Dada Peng on Instagram:

www.instagram.com/dadapengofficial

"Wir weinen" by Axel Prahl

aus “Superhelden fliegen vor – 22 Lieder & Gedichte vom Glück gelebt zu haben”

zum Buch

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